Diakopierer

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zur Optimierung der Digitalisierung von Dias

Die “Kopiervorrichtung”, Kamerauslösung mit Kabelfernbed.

Am Projektor alle Linsen und Objektiv entfernt. Originalbirne 150Watt belassen, Wärmeschutzfilter belassen, als Streufilter 0,5 mm weißes Polystyrol auf 5x5 cm zugeschnitten.

Gesamtkosten des Umbaus: 2,98 EURO für das DIN-A4-Blatt Polystyrol, CONRAD-Elektronik


Erste Beispielbilder

Bein Klicken auf das Bild erscheint das unkomprimierte Originalfoto

Referenz: Diascanner

Brennweite ca. 200mm, Nahlinse +2

Brennweite: ca. 300mm, Nahlinse +1

Brennweite: 300 mm, Makro 1:2

Da Bild nicht formatfüllend, musste zugeschnitten werden

Referenz: Diascanner

Brennweite ca. 200mm, Nahlinse +2

Brennweite: ca. 300mm, Nahlinse +1

Brennweite: 300 mm, Makro 1:2

Da Bild nicht formatfüllend, musste zugeschnitten werden

Das “Scannen” eines Racks (50 Dias) dauert knapp 2 Minuten. Ein Kasten (100 Dias) ist locker in 5 min. zu schaffen!

Nächste Versuchsreihe: Da die Nahlinsen Schrott sind, habe ich Zwischenringe bestellt, um auf formatfüllendes 1:1 zu kommen.


Mit Zwischenringen

Für Originalfotos auf die Bilder klicken

Referenz: Diascanner,
Original, völlig unbearbeitet

Mit Zwischenringen
ca. 105mm Brennweite
fast gleiches Format wie
Diascanner, automatischer Weißabgleich (+3 korrigiert).

Da die billigen Zwischenringe keinerlei Kamerafunktionen übertragen, habe ich mir zum Scharfstellen ein “Testdia” gebastelt.


Austausch des Streufilters aus Polystyrol durch eine opake Glasscheibe vom Glaser (auf 4,8x4,7 cm zugeschnitten; Kosten 1,50 EURO)

Hier noch mal der (nicht taugliche) Versuch mit der Nahlinse. Das Bild ist zwar einigermaßen scharf, allerdings kommt es zu deutlichen Randunschärfen und Lichtbeugungen an Bildobjekten (siehe Originalbild). Wäre schön gewesen, wenn es geklappt hätte, weil so die Automatikfunktionen der Kamera erhalten geblieben wären!

Evtl. werde ich noch mal nach einem gebrauchten AF-Makrobjektiv schauen, das von sich aus schon einen 1:1 Maßstab liefert.

Dieses Bild ist schon leicht bearbeitet (Schärfen + Aufhellen).

Ich denke, DAS ist es (Original unbearbeitet)!

Die provisorische Diakopierstation sieht jetzt so aus, dass die Bilder sofort aus der Kamera auf das Notebook gespielt werden. Dauert minimal länger, aber jedes Bild kann sofort auf Tauglichkeit überprüft werden. Alle Kamerawerte lassen sich via Mausklick ohne direkten Kameraeingriff steuern.

Es könnte sinnvoll sein, die Bilder im RAW-Format aufzunehmen. Dann bleiben alle Optionen (wie z.B. Weißabgleich) offen und können verlustfrei auch als Stapelverarbeitung optimal angepasst werden.

Um den häuslichen Frieden nicht zu gefährden wg. Zweckentfremdung des Esszimmers und um den Aufbau schnell reproduzierbar zu machen, wird alles auf eine Platte montiert werden. So bleibt immer gewährleistet, dass die Höhe der Kamera und die planparallele Ausrichtung des Objektivs erhalten bleibt.


90mm Makro-Objektiv

>>> Original <<<


Die Diakopierstation ist fertig!

Der Projektor wurde mit seinem vorderen Fuß in das Brett eingelassen und besitzt rechts einen Seitenanschlag. So ist er fixiert.

Die Kamera steht auf einem Sperrholzbrettchen und wird von unten mit einer Stativschraube gehalten. Das Brettchen lässt sich in der Höhe durch Einlegen von Unterlegscheiben verstellen. Ausserdem besitzt es Langlöcher (10x15 mm), so dass es sich bei den 6 mm Schrauben leicht seitlich und im Abstand zu Projektor verschieben lässt.

Die ersten 800 Dias sind erfolgreich im Kasten!


Die historischen Dias meines Vaters (z.T. über 50 Jahre alt) haben teilweise die Jahre nicht gut überstanden. Ganze Serien sind völlig rot geworden. Es ist erstaunlich, was sich durch eine Aufnahme im RAW-Format aus so einem Dia noch völlig verlustfrei herausholen läßt.

Manche Dias lassen sich aber auch hiermit nicht mehr farblich restaurieren. In schwarz/weiß oder besser noch mit Sepia-Effekt lassen sich auch diese Dias noch anschauen. Das liefert kein Diascanner!

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